Links die wir gut finden



Seit bald 30 Jahren entstehen durch die Liebe und das Lächeln in meinem Herzen, diese fröhlichen Teddybären. Helena das ist der Name den wir Bären mit Ihr gemeinsam haben. Auch sonst haben wir noch vieles mit Helena gemeinsam. Wir lieben es mit anderen Menschen zusammen zu sein, es macht uns Spass ihnen Freude zu bereiten. Alle haben wir ein verschmitztes Lächeln, dass ist unser Markenzeichen. Seit dem ersten Bären, den Helena kreiert hat, ist sie vom Bärenfieber befallen. In einem Bärenkurs lernte Sie das Wichtigste und noch vieles mehr. Sie arbeitet nur mit hochwertigem, gewobenem Mohairstoff, wie unsere berühmten Vorfahren hergestellt wurden. Im Steiff Club erlebte sie die grosse Begeisterung der leidenschaftlichen Sammlerinnen und Sammler. Nach einem zweitägigen Besuch in der Bärenfirma Steiff fand sie den Mut Teddybären selbst zu entwerfen. Jetzt konnte sie die eigenen Träume verwirklichen, davon gibt es noch soo viele....


Das Zitat oben ist von William Makepeace Thackeray und umschreibt mit grosser Perfektion den Hauptfokus meiner Kunst. Das Gesicht als Manifestation des Charakters und als Spielfläche jeglicher Art menschlicher Projektionen ist das tragende Thema meiner Arbeiten. Ich interessiere mich für den Menschen im Allgemeinen und das Gesicht im Besonderen. Ein Porträt ist immer eine Offenbarung. Eine, die nicht auf Anhieb sichtbar ist. Nur wer einen zweiten Blick wagt, erkennt mitunter die wahre Seele hinter dem Konterfei. Es braucht Musse und Zeit, sich auf diese Entdeckungsreise einzulassen, denn in einer virtuell orientierten Welt, in der Selfies im Minutentakt hochgeladen werden, bleiben fassbare, profunde und verheissungsvolle Gesichter den Sehenden vorbehalten.

 

Pimp my Art Serie

In dieser Serie beschäftige ich mich mit dem Zurückgelassenen, Wertlosen oder von der Gesellschaft als altmodisch Klassifizierten. Ich verwende alte Porträts und Landschaftsmalereien von Flohmärkten, um eine Neuauflage vergessener Erinnerungen zu generieren. Es sind Bilder von fremden Menschen, gemalt von unbekannten Künstlern, zurückgelassen von anonymen Vorbesitzern. Und doch erzählen sie eine Geschichte. Erleben ihre ganz eigene Renaissance. Behutsam und konsequent vollführen sie die Metamorphose zum lustvollen, ausgelassenen Dasein und zur neuen Identität. Die Porträts erleben ein Comeback im neuen, aufregenden Kleid. Behütung und Umhüllung offenbaren das Moderne, welches Teil alles Altmodischen ist. 

 

„Tamara Krieger’s Pimp my Art Kunstwerke sind kleine Beschwörungen des Individuellen und der Freiheit des Menschen über alle eventuell erfahrene Unfreiheit hinaus.“

Max Christian Graeff / 2015 Kunst im Dolder Bad